Kurakuma Malinoid He's A Natural aka Stitch

DOB 21.12.2017

Status: Baby

natural tailless (nbt), MPSIIIb-frei (by parentage, double-checked at PennGen), Embark-Test beauftragt

 

Manchmal macht man es einfach, weil man kann. Manchmal, weil man nicht nein sagen kann.

Manchmal, weil unerwartet ein großer Wunsch in Erfüllung geht.

Und diesmal kommt alles zusammen!

 

Dieser wundervolle kleine Mann ist der Sohn eines Rüden, den ich für mich als nahezu perfekt empfinde. Gekommen bin ich auf den Vater Albert über seinen Sohn Michael, den ich ebenfalls als nahezu perfekt empfinde. Dann entdeckte ich einen weiteren Sohn, Qbert, über Albert. 

Und diese drei Rüden spiegeln das wieder, was meine Augen zum Leuchten bringt,

wenn ich mir einen Schipperke-Rüden ansehe.

Stitch stammt aus der Wurfwiederholung zu Michael und ich fühle mich sehr geehrt, dass er mir anvertraut wird und ich ihn importieren darf. Ein bisschen geadelt fühle ich mich schon, denn einfach, einen Hund für die Zucht aus diesem Zwinger zu bekommen, ist es nicht.

Stitch wird Mitte April über den großen Teich kommen und deutscher Staatsbürger werden.

 

Stitch ist rutenlos geboren, also ein natural bobtail ohne bobtail. Ich liebe die Silhouette, befürworte das Kupieren jedoch nicht. Irgendwann schrieb ich Dawn, dass ich mir einen NBT wünsche. Die Chancen einen zu bekommen stehen jedoch nicht sehr hoch, denn nicht in jeder Linie sind NBT-Träger und dann fallen natürlich auch aus diesen Linien nicht nur NBTs. Dass nun in einer Traumverpaarung einer fällt, ist schon fast ein Sechser im Lotto. Dass Dawn an mich gedacht hat und ihn mir anvertraut, das ist ein Sechser im Lotto.

 

Wer öfter mal hier liest, dem fällt vielleicht auf, dass aus Cube Stitch geworden ist. Ich habe nachts geträumt, dass Dawn zu mir sagte, ich müsse mit einen neuen Namen überlegen, Cube gefalle ihr nicht. Also habe ich gefühlt die ganze Nacht auf Englisch geträumt und kam dann im Traum zu Stitch. Als ich Dawn das am nächsten Tag schrieb weil ich es witzig fand, sagte sie mit, sie könne ihn ohnehin nicht Cube nennen, da sein großer Bruder Qbert heisst, auch Quby gerufen wird und das zu ähnlich ist. So war Stitch dann der Übergangsprojektname, der mir irgendwie immer besser gefiel und jetzt ist er gesetzt. Naja, noch ist er nicht da, aber ich denke doch... Jedenfalls ist das Halsband mit dem Namen schon da.

Uuuund, mein Mann gerade auf dem Weg nach New York... keine 48 Stunden mehr!

 

Update 17.04.2018

Nach einer Wahnsinnstour von für meinen Mann 55 Stunden von FfM über Moskau nach New York und für Stitch von 30 Stunden, konnte ich die beiden am letzten Montag abends am Flughafen Frankfurt abholen. Stitch marschierte aus seiner Tragetasche und stand nun also draussen am Flughafen an der Abholmeile. Weder die Busse, Taxen, noch die ganzen Rollkoffer plus die Menschen haben ihn beeindruckt. Er war richtig gut gelaunt. Im Auto saß er mit mir auf der Rückbank und wurde etwas unruhig. Wir hielten dann auf einem überfüllten Rastplatz voller LKW. Da stapft er auf die Wiese, hebt das Bein(!) und pieselt erstmal dringlich. Was raus muss, muss auch rein, also noch ein bisschen Wasser hinterher. Daraufhin hat er sich im Auto neben mich gelegt und bis zu Hause geschlafen. Zu Hause direkt zwischen die anderen gesetzt, guckte er Lola etwas irritiert an, ist dann aber direkt mitgelaufen, fand den Wassernapf in der dunklen Küche, ging die Treppe runter in den Garten und war wirklich sofort angekommen. Die erste Nacht war prima. Kurz den Jailhouse-Rock in der Box neben meinem Bett geprobt, hat er nach fünf Minuten in einen 8Stunden-Schlaf gefunden und morgens ging es dann richtig zur Sache. Er hat gespielt wie ein großer, im Garten (wie auch drinnen an meinen Blumentöpfen) das Bein mehrfach gehoben und sich mit allen angefreundet. Besuch wird kurz verbellt, dann aber freundlich begrüßt. Er weiß sogar schon, wer hierher gehört und wer nicht. Die ersten zwei Tage kam er auf das Sofa, traute sich aber nicht wieder runter. Das hat sich dann leider auch erledigt. Man kann nun auch diesen Riesensprung abwärts ausführen. Abends kuschelt er ausgiebig mit mir, auch tagsüber kommt er gern mal für eine Schmuseeinheit auf den Schoß und den Rest des Tages ist er meist auf Mission. Sogar Rollstuhl mit der Schwiegermutter ist er schon gefahren und dort von vielen Menschen beknuddelt worden. Autofahren, Ausflüge, er macht alles lustig mit und ich bin sehr glücklich, dass er hier ist. Er passt exakt rein wie ein fehlendes Puzzleteil und unsere Grüppchenbildung hat sich mit seinem Einzug aufgelöst, worüber ich sehr glücklich bin. Button ist erwartungsgemäß federführend in der Jugendpflege und beschäftigt sich ganz toll mit Stitch. Ich liebe meine Hunde wirklich unbeschreiblich!