Der Schipperke ist ein kleiner, vergleichsweise sehr robuster, nicht überzüchteter Hund, der Witz und Charme versprüht. Noch ist dieser kleine Schäferhund-Vertreter in Deutschland sehr selten, was ich nicht wirklich verstehen kann. Pflegeleicht in der Haltung und unkompliziert im Umgang ist er der perfekte Begleiter für alle Gelegenheiten.

 

Nur ein Stubenhocker ist er nicht. Trotz seiner Größe läuft er lieber selbst, als auf dem Arm oder in einer Tasche getragen zu werden und eignet sich auch ganz hervorragend für den Hundesport. Hier sei Agility, Nasenarbeit, Obedience (Unterordnung), Trick-Dogging, Rettungshundearbeit genannt. Selbst im Dienst, im Spürhundebereich wird der Schipperke erfolgreich geführt. Unsere Twix läuft mit unseren großen gern 15-20km durch die Natur ohne zu ermüden. Nur am Fahrrad wäre man auf Dauer ein bisschen zu schnell für einen Schipperke.

Ein bisschen Hundeerfahrung darf gern vorhanden sein, alternativ der Wille, sich mit dem Wesen des Hundes intensiv zu beschäftigen. Denn der Schipperke neigt zur Dickköpfigkeit und manchmal auch zum Größenwahn.

Man sollte sich nicht von dem kleinen Schipperke-Welpen um den Finger wickeln lassen, denn dann können sie zum kleinen Haustyrann werden. Der Schipperke ist zwar im kleinen Körper, aber der Geist ist riesig. ;)

Mit Geduld, Konsequenz, Liebe und Futter lässt er sich aber sehr gut zu einem angenehmen Hund erziehen.

Der Schipperke ist mit einem sehr aufmerksamen Wesen ausgestattet und liebt es, immer und überall dabei zu sein.

Entgegen seinem Ruf ist er kein Kläffer, allerdings meldet er ungewöhnliches und passt auf sich und seinen/Ihren Besitz auf.

Auch mit größeren Hunden lässt er sich hervorragend vergesellschaften und den Malinois ergänzt er perfekt.

 

Der Schipperke ist in Deutschland in der VDH-Zucht immer schwarz, wiegt zwischen 3 und 9 Kilogramm, wobei zwischen 4 und 7 Kilogramm das Ideal liegt. Die Größe liegt circa zwischen 28 und 35cm