Bo Gi Mini from Black Velvet's Home

DOB 04.06.2016, gestorben am 31.05.218

PL 0/0, vollzahnig Schere, LCP-frei, MPSIIIb (Zoogen)-/PRA-/PRCD-

frei (Embark getestet)

uneingeschränkte Zuchtzulassung

Schau mehrfach V1, Beste Hündin, BOB, BIS 3, Clubjugendsieger

Voraussetzungen Jugendchampion VK erfüllt (Eintragung folgt)

 

Unsere Gemma hat leider nichtmal ihren zweiten Geburtstag feiern können... Sie war nie nervig, sehr angepasst und pflegeleicht im Alltag, aber immer da und wenn mein Blick auf ihre Lieblingsplätze fällt, so fehlt sie sehr. Sie war so selbstverständlich immer im Hintergrund, dass es nun erst auffällt, wie sehr sie fehlt.

Im März hat sie auf Grund einer Sepsis nach einem Abzess am Hals ihren Wurf verloren und sich wohl doch nicht so ganz erholt. Sie erkrankte schwer mit hohem Fieber, Verweigerung von Futter und Wasser, Rückzug, Angstattacken, neurologischen Ausfällen und offensichtlich sehr starken Schmerzen. Trotz zwei verschiedener Antibiosen, die jeweils nur einen Tag Besserung brachten, obwohl sie laut Antibiogramm hätten greifen müssen, bis es wieder weiter bergab ging, Cortison, Infusionen, sämtlichen Blutuntersuchungen, auch auf von Zecken übertragenen Krankheiten, etc.pp., sowie unser alle Liebe und dem großen Bemühen meiner Tierärztin, haben wir ihren Zustand nicht verbessern und die Verschlechterung nicht aufhalten können. Unsere anderen Hunde haben sie gemieden, als wüssten sie besser als wir, dass Hilfe sinnlos ist. Nach zwei nervenaufreibenden Wochen, in denen sie sich auch wesentlich entsprechend verändert hat, haben wir sie gehenlassen müssen, nachdem die neurologischen Ausfälle in Verbindung mit dem Schmerz ihr nicht mehr zuzumuten waren.

Wir dachten schon längere Zeit, dass sie eigentlich eher ein Einzelhund ist und hätten sie auch umziehen lassen, wenn es sich künftig ergeben hätte, um ihr mehr in den Vordergrund zu helfen - denn nach dem verlorenen Wurf wurde sehr deutlich, dass ihr die Gruppe hier zuviel ist. Wir sind nun froh, dass es sich nicht ergeben hat und sie bei uns ihre letzte Ruhe gefunden hat. Denn vermutlich hat sie diese Krankheit schon länger in sich getragen und sich auch deshalb selbst aus der Gruppe zurückgezogen. Da wir keine Obduktion haben vornehmen lassen, werde ich die anzunehmende Erkrankung hier auch nicht wiedergeben.

Gemma ist aus dem Leben geglitten, als hätte sie nur darauf gewartet gehen zu dürfen. So leise, dass es mir auch jetzt nach fast zwei Wochen sofort wieder die Tränen in die Augen treibt. Ich hoffe sie kann nun wieder die sein, die sie beim Arbeiten und Alleinsein mit mir war.

Farewell Gem, danke für die Zeit mit dir...